Verein

Der Sozial- und Gesundheitssprengel Kössen-Schwendt ist ein gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2001 gegründet wurde.

Team

Ortsstelle Kössen

Zurzeit arbeiten bei uns 16 Mitarbeiter.

  • 8 Pflegefachkräfte
  • 5 Heimhilfen
  • 2 Haushaltshilfen
  • 1 Bürokraft

Je nach Pflegeaufwand und Art der Hilfe, die benötigt wird, werden Sie von kompetenten Mitarbeitern verschiedener Berufsgruppen unterstützt.

Pflegeaufsicht

Christine Ott

immer erreichbar unter
0676/848536107

Geschäftsführerin

Hildegard Exenberger

erreichbar zu den Bürozeiten:
Montag – Freitag von 8 bis 12 Uhr
Donnerstag nicht besetzt!
05375/29897
0676/848536509
Fax: 05375/29897-97
info@sgs-koessen-schwendt.at

Obmann

Josef Hörfarter

Kassiererin

Magdalena Planer

Schriftführerin

Andrea Hallbrucker

Leitbild

  • Der Sozial- und Gesundheitssprengel Kössen-Schwendt betreut die Gemeinden Kössen und Schwendt, das sind ca. 5.400 Einwohner.
  • Unser Team besteht aus Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern, Pflegehelferinnen, ausgebildeten Heimhilfen und Haushaltshilfen.
  • Unser Angebot bezieht sich auf Hauskrankenpflege, Heimhilfe, Haushaltshilfe und Heilbehelfeverleih.
  • Unser Pflegekonzept beruft sich auf das ganzheitliche Pflegemodell Liliane Juchli´s unter Berücksichtigung der Aktivitäten des täglichen Lebens.
  • Die Biografie des Menschen spielt eine große Rolle in der täglichen Versorgung.
  • Hochbetagten dementen Menschen begegnen wir mit validierender Wertschätzung.
  • Vertrauen und Wohlbefinden des Kranken zu schaffen, ist uns ein großes Anliegen, wir wenden die Basale Stimulation an.
  • Die verständnisvolle Unterstützung der Angehörigen steht für uns im Vordergrund, wir sehen in ihnen wertvolle Partner für offene Gespräche und Informationen.
  • Als Teil eines sozialen Netzwerkes pflegen wir eine gute Zusammenarbeit mit den Hausärzten, der Apotheke, den Krankenhäusern, Rettungsdiensten, Therapeuten, der Seelsorge, den involvierten Ämtern und umliegenden Dienstleistungsbetrieben.
  • Im Team pflegen wir vorbildliche Umgangsformen und zeigen uns die gegenseitige Wertschätzung in der täglichen Bewältigung unserer gemeinsamen Aufgabe.
  • Jeder einzelne Mitarbeiter trägt zum großen Erfolg unserer Arbeit bei.

Unbezahlbar ist die Hand, die hilft, wenn man Sie braucht.

– Christine Ott (Pflegeaufsicht) –

Geschichte

Anlässlich des 20-Jahre-Jubiläum wurde die Historie des Vereins in diesem Zeitungsbericht von 2021 niedergeschrieben:

Wir feiern den 20. Geburtstag des Sozial- und Gesundheitssprengels Kössen-Schwendt und freuen uns, dass sich dieser zu einer wahren Erfolgsgeschichte für unsere Region entwickelt hat.

Begonnen hat alles damit, dass die damalige Gemeinderätin und Sozialreferentin der Gemeinde Kössen, Anna Hörfarter sich im Gemeinderat sehr stark für die Gründung eines Sozialsprengels eingesetzt hat, da die Gemeinden Kössen und Schwendt ohnehin eine der allerletzten Gemeinden Tirols waren in denen noch kein Sprengel bestand.

Die Gründe für den Bedarf eines Sozial- und Gesundheitssprengels waren damals wie heute dieselben. „Die Menschen werden dank guter medizinischer Betreuung immer älter, Patienten werden aus Kostengründen von der stationären Behandlung in den Krankenhäusern sehr schnell in die häusliche Pflege entlassen. Die Angehörigen, sofern überhaupt welche da sind, können oftmals trotz guten Willens die herausfordernde Pflege allein nicht schaffen.“ Da ist nun die fachliche Kompetenz des Sozial- und Gesundheitssprengels von großer Bedeutung, steht er doch von Anfang an dem Klienten und den Angehörigen zur Seite. Er stellt die erforderliche Heilbehelfe zur Verfügung, organisiert neben der Pflege und der häuslichen Umsorgung bei Bedarf auch das Essen auf Rädern (dieses wird vom Altenwohnheim zubereitet und von freiwilligen Mitgliedern des Roten Kreuzes verteilt), die Antragstellung des Pflegegeldes und vieles mehr. So nach dem Motto: „es ist gut, wenn ihr uns nicht braucht, aber wenn ihr uns braucht, sind wir für euch da“.

Gegründet wurde der Sozial- und Gesundheitssprengel Kössen-Schwendt schlussendlich am 6. Dezember 2001 bei einer Gründungsversammlung im ehemaligen Sporthotel Tyrol. Die Gründungsmitglieder waren die Sozialreferentinnen der Gemeinden Kössen und Schwendt Anna Hörfarter und Maria Schermer, sowie die Sozialreferentin des Roten Kreuzes Christl Sturm und die Bürgermeister der Gemeinden Kössen und Schwendt, Stefan Mühlberger und Sebastian Haunholter, Dr. Manfred Forst und Herbert Bauhofer, der die Funktion des Obmannes übernahm. Mit der Pflegeaufsicht wurde DGKS Regina Guggenbichler betraut, die mit ihrem großen Fachwissen hervorragende Aufbauarbeit geleistet hat und den Sprengel viele Jahre hindurch mit viel Herzblut geführt hat. Diese Tätigkeit hat nunmehr Frau Christine Ott übernommen, die ebenso mit viel Engagement und Begeisterung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht wird.

Hervorzuheben ist auch die äußerst gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden Kössen und Schwendt, dem Roten Kreuz und den Hausärzten. Nur durch dieses Zusammenwirken können wir mit unseren bestens geschulten Mitarbeitern, die alle über eine sehr hohe soziale Kompetenz verfügen, so gut wie möglich auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Klienten eingehen. Die zu betreuenden Personen steigen jedes Jahr, mittlerweile betreuen wir mit 18 Mitarbeitern an die ca. 60 KlientInnen. Wie wertvoll die Einrichtung eines Sozial- und Gesundheitssprengels ist und welch hohe Anerkennung dieser in der Bevölkerung findet, zeigen uns die vielen Spenden, die wir immer wieder erhalten. Nur dadurch ist es uns möglich, über ein derartiges Reservoir an Heilbehelfen zu verfügen.

Beheimatet war der Sprengel die ersten Jahre im Altenwohnheim Kössen-Schwendt und übersiedelte später in das ehemalige „Bacherhaus“ und wird im Laufe des Jahres in das neue Zuhause im neu errichteten Sozialzentrum übersiedeln. Eigentlich können wir auf 20 schöne und erfolgreiche Jahre, in denen viel bewirkt werden konnte, zurückblicken. Jedoch waren die letzten zwei Jahre aufgrund der Corona-Pandemie für uns alle sehr herausfordernd und wir hoffen, dass bald wieder eine bestimmte Normalität einkehrt und wir alle befreiter aufeinander zugehen können.